Anmeldungen

Anmeldungen bei der Gemeinde

Nach deiner Einreise in die Schweiz hast du als EU-Bürger 14 Tage nach deiner Ankunft und vor dem ersten Arbeitstag Zeit, dich in deiner Wohngemeinde anzumelden und, falls noch nicht vorhanden, eine Aufenthaltsbewilligung zu beantragen.

Anmelden Schweiz

Bei den meisten Gemeinden musst du dich persönlich anmelden. Zuständig dafür ist das Personenmeldeamt, bzw. die Einwohnerkontrolle. Informiere dich bei deiner Gemeinde über Adresse und Öffnungszeiten.
Das solltest du wissen: Die Stadt Zürich stellt in dieser Hinsicht eine Besonderheit dar: Sie ist aufgeteilt in sogenannte Kreise, die jeweils ein eigenes Meldeamt haben. Ihre Postleitzahl gibt Aufschluss darüber, in welchem Kreis du wohnhaft bist und an welche Einwohnerkontrolle du dich wenden musst. Wenn du innerhalb der Schweiz umziehst, reicht es nicht dich nur bei deiner neuen Gemeinde anzumelden. Du musst dich immer auch, meistens persönlich, bei deinem alten Wohnort abmelden.

Zum Einwohnermeldeamt (Einwohnerkontrolle) mitnehmen musst du folgende Unterlagen:

  • Einen gültigen amtlichen Ausweis von jedem einreisenden Familienmitglied.
  • Einen Nachweis, dass du bei einer Krankenkasse grundversichert bist.
  • Ein Passfoto von jedem einreisenden Familienmitglied.
  • Dokumente über den Familienstand (Familienbuch, Heiratsurkunde, etc.).
  • Den Arbeitsvertrag oder die Bescheinigung über die Hochschulzulassung bei Studierenden.
  • Eine Kopie des aktuellen Schweizer Mietvertrages.
  • Informiere dich zudem bei der zuständigen Einwohnerkontrolle, ob für die Anmeldung bei deiner Gemeinde noch weitere Unterlagen notwendig sind und wie hoch die Anmeldungsgebühren sind. Diese variieren nämlich je nach Kanton und Art der Aufenthaltsbewilligung.

Aufenthalts­­bewilligung

Wenn du länger als 3 Monate in der Schweiz bleiben oder arbeiten möchtest, benötigst du eine Aufenthaltsbewilligung. Diese wird in Form eines Personalausweises ausgestellt. EU/EFTA-Bürger benötigen kein Schweizer Visum.

Für deutsche Staatsbürger wird diese in der Regel problemlos nach Antragstellung erteilt. Liegt jedoch ein Vorstrafenregister vor oder ist der Antrag nicht wahrheitsgemäss ausgefüllt, kann der Antrag abgelehnt werden.

Die meisten Genehmigungen erfordern einen gültigen Arbeitsvertrag. Selbständige müssen nachweisen, dass sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Dies gilt auch für Rentner, Studenten und Arbeitssuchende. Wer viel Geld hat und bei sich trägt, hat meist gute Chancen auf eine Aufenthaltserlaubnis. Den Kantonen geht es in der Regel nur darum, keine unnötigen Sozialleistungen für Einwanderer zahlen zu müssen. Ich denke, das ist verständlich.

Ausweise-L

Kurzaufenthalter sind Ausländerinnen und Ausländer, die sich befristet, in der Regel für weniger als ein Jahr, für einen bestimmten Aufenthaltszweck mit oder ohne Erwerbstätigkeit in der Schweiz aufhalten.

EU/EFTA-Angehörige haben Anspruch auf diese Bewilligung, wenn sie nachweisen können, dass sie drei Monate bis zu einem Jahr in der Schweiz gearbeitet haben. Arbeitsverhältnisse von weniger als drei Monaten im Kalenderjahr sind von EU/EFTA-Staatsangehörigen nicht bewilligungspflichtig, diese werden über ein sogenanntes Online-Meldeverfahren geregelt. Die Gültigkeitsdauer der Lizenz entspricht der Gültigkeitsdauer des Arbeitsvertrags. Es kann für eine Gesamtdauer von mindestens 12 Monaten verlängert werden. L EU/EFTA wird für Arbeitsuchende in allen EU/EFTA-Staaten ohne Erwerbstätigkeit eine Bewilligung erteilt, die jedoch keinen Anspruch auf Sozialhilfe begründet.

Ausweise-B

Aufenthalter und Aufenthalterinnen sind ausländische Personen, die sich für einen bestimmten Zweck längerfristig mit oder ohne Erwerbstätigkeit in der Schweiz aufhalten.

Die Aufenthaltsbewilligung der Angehörigen von EU/EFTA-Mitgliedstaaten hat eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren; sie wird erteilt, wenn EU/EFTA-Bürgerinnen und -Bürger den Nachweis einer unbefristeten oder auf mindestens 365 Tage befristeten Anstellung erbringen.

Die Aufenthaltsbewilligung wird um fünf Jahre verlängert, wenn die ausländische Person die Voraussetzungen dafür erfüllt. Bei der ersten Verlängerung kann sie aber auf ein Jahr beschränkt werden, wenn die betreffende Person seit über zwölf aufeinanderfolgenden Monaten unfreiwillig arbeitslos ist. Personen ohne Erwerbstätigkeit aus allen EU/EFTA-Staaten haben Anspruch auf die Bewilligung B EU/EFTA ohne Erwerbstätigkeit, wenn sie genügende finanzielle Mittel sowie eine ausreichende Kranken- und Unfallversicherung nachweisen können.

  • Bis zu einem Jahresgehalt von 120’000 Franken keine Steuererklärung nötig
  • Stattdessen Zahlung von kantonal festgelegter Quellensteuer, die monatlich direkt vom Lohn abgezogen wird
  • Säule 3a: Nachträgliche Korrektur der Quellensteuer möglich
  • Je nach Kanton Steuervorteile gegenüber Niedergelassenen mit Niederlassungsbewilligung C
Ausweise-C

Niedergelassene sind Ausländerinnen und Ausländer, denen nach fünf- oder zehnjährigem Aufenthalt in der Schweiz eine Niederlassungsbewilligung erteilt wurde. Der Aufenthalt ist nicht beschränkt und darf nicht an Bedingungen geknüpft werden. Das Staatliche Migrationssekretariat (SEM) legt den frühestmöglichen Zeitpunkt für die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung durch die zuständige Landesbehörde fest.

Bei EU/EFTA-Angehörigen Die Erteilung der Niederlassungserlaubnis richtet sich nach den Bestimmungen des AIG und des Niederlassungsabkommens, da das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU keine Bestimmungen zur Niederlassungserlaubnis enthält. Bürgerinnen und Bürger Belgiens, Dänemarks, Deutschlands, Finnlands, Frankreichs, Griechenlands, Irlands, Italiens, Luxemburgs, der Niederlande, Österreichs, Portugals, Schwedens und Spaniens sowie der Europäischen Freihandelsassoziation (Island, Liechtenstein und Norwegen) erhalten fünf Jahre rechtmäßiges und ununterbrochenes Bleiberecht, eine Niederlassungserlaubnis, die die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedstaaten haben solche Abkommen nicht.

  • Unbeschränktes Aufenthaltsrecht
  • Aufenthaltsrecht darf nicht mit Bedingungen (z.B. den Besuch eines Deutschkurses) verbunden werden
  • Gleiche Rechte und Pflichten wie die Schweizer. Einzige Ausnahme: das Stimm- und Wahlrecht

Das solltest du wissen: Da die Frist für die Anmeldung bei einer Krankenkasse drei Monate beträgt, kann es sein, dass du zum Zeitpunkt der Anmeldung noch keine Krankenversicherung hast. Das ist in Ordnung, du kannst innerhalb dieser drei Monate den Nachweis nachreichen. Falls du noch mehr Fragen zu Versicherung und Anmeldung hast, melde dich bei uns.

Wir haben für dich die günstigste Krankenversicherung.

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