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Haus kaufen in der Schweiz

Haus in der Schweiz kaufen als Deutscher 2026: Lex Koller, Finanzierung & Kosten

Zuletzt aktualisiert am: 28.06.26
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Du willst ein Haus in der Schweiz kaufen als Hauptwohnsitz oder Ferienimmobilie?

Hier findest du die aktuellen Regeln für Deutsche (Lex Koller), die wichtigsten Finanzierungsanforderungen, Nebenkosten nach Kanton und und wichtige Informationen zum Wohnen in der Schweiz.

Erfahre mehr über den Immobilienmarkt, die Kosten und die rechtlichen Aspekte beim Kauf einer Immobilie in der Schweiz.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Deutsche mit Wohnsitz und B- oder C-Bewilligung können in der Regel bewilligungsfrei ein Haus als Hauptwohnsitz in der Schweiz kaufen.

  • Ohne Wohnsitz in der Schweiz gelten beim Hauskauf strenge Regeln nach Lex Koller, vor allem bei Ferien- und Zweitwohnungen.

  • Banken verlangen meist mindestens 20 % Eigenkapital, wovon rund die Hälfte als „harte“ Barmittel (nicht aus der 2. Säule) stammen muss.

  • Die Tragbarkeit gilt als erfüllt, wenn Hypozins (kalkulatorisch ca. 5 %), Unterhalt und Amortisation zusammen maximal ein Drittel deines Bruttoeinkommens ausmachen.

  • Beim Haus kaufen Schweiz fallen je nach Kanton zwischen 2 % und 5 % Nebenkosten (Handänderungssteuer, Notar, Grundbuch, Gebühren) an.

  • Ein Immobilienkauf in der Schweiz verschafft dir keine Aufenthaltsbewilligung – deinen Status musst du unabhängig vom Hauskauf klären.

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Einwandern Schweiz

Darf ich als Deutscher ein Haus in der Schweiz kaufen?

Mit Wohnsitz in der Schweiz (EU/EFTA-Bewilligung B oder C) darfst du eine selbst bewohnte Hauptwohnung in der Regel ohne Bewilligung kaufen. Ohne Wohnsitz brauchst du für Wohnimmobilien meist eine kantonale Bewilligung nach Lex Koller (Kontingente/Restriktionen, besonders bei Ferienwohnungen).

  • Hauptwohnsitz bei Wohnsitz in CH: üblicherweise bewilligungsfrei.
  • Ferien-/Zweitwohnung ohne Wohnsitz: bewilligungspflichtig und limitiert.
  • Gewerbeimmobilien (z. B. Büro/Hotel): häufig bewilligungsfrei.

Wichtig: Ein Immobilienkauf verschafft keinen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung; der Status (B/C) muss unabhängig davon vorliegen.

Sonderfall: Grenzgänger und der Hauskauf in der Schweiz

Grenzgänger (Wohnsitz Deutschland, Arbeit Schweiz, Ausweis G) haben beim Hauskauf ein wichtiges Privileg das viele nicht kennen:

EU/EFTA-Grenzgänger dürfen eine Zweitwohnung in der Region ihres Schweizer Arbeitsortes kaufen ganz ohne Lex-Koller-Bewilligung.

Voraussetzungen:

  • EU/EFTA-Staatsangehörigkeit
  • Gültiger Ausweis G (Grenzgängerbewilligung)
  • Die Wohnung liegt in der Grenzregion des Schweizer Arbeitsortes
  • Eigennutzung: Die Wohnung muss selbst bewohnt werden – keine Vermietung erlaubt

Was bedeutet das in der Praxis? Ein Grenzgänger der in Basel arbeitet, kann sich eine Eigentumswohnung in Basel oder Umgebung kaufen ohne den aufwendigen Lex-Koller-Bewilligungsprozess. Viele Grenzgänger nutzen das als ersten Schritt in den Schweizer Immobilienmarkt, bevor sie später mit B-Bewilligung voll einwandern.

Wichtig: Wer die Wohnung vermieten möchte, braucht eine kantonale Bewilligung. Die Ausnahme gilt ausschliesslich für die eigengenutzte Zweitwohnung.

Finanzierung in der Schweiz: Eigenkapital, Tragbarkeit, Zinsen

  • Eigenkapital: üblich sind 20 % des Kaufpreises; davon ca. 10 % als „harte“ Barmittel (nicht aus der 2. Säule).
  • Tragbarkeit: laufende Wohnkosten (kalkulatorischer Zins ca. 5 % p. a., Unterhalt ~1 %, Amortisation) sollten ≤ 1/3 des Bruttoeinkommens liegen.
  • Amortisation: Reduktion der Belehnung auf ca. 65 % innerhalb von typ. 15 Jahren (2. Hypothek).

Banken rechnen die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zins (z. B. ~5 %) – nicht mit dem aktuellen Hypothekarzins.

Beispiel: Kaufpreis 1’200’000 CHF → Eigenkapital ~240’000 CHF. Tragbarkeit wird mit kalkulatorischem Zins geprüft, nicht mit dem aktuellen Marktzins.

Aktuelle Hypothekarzinsen 2026

Die Tragbarkeit rechnet die Bank mit einem kalkulatorischen Zins von ca. 5 % das schützt dich vor einer Überschuldung falls die Zinsen steigen. Deine tatsächliche monatliche Belastung basiert aber auf dem aktuell deutlich tieferen Marktzins:

HypothekarmodellAktueller Richtzins 2026Besonderheit
Festhypothek 5 Jahreca. 1,3–1,7 %Planungssicherheit, bei steigenden Zinsen vorteilhaft
Festhypothek 10 Jahreca. 1,5–2,0 %Beliebtestes Modell in der Schweiz
SARON-Hypothek (variabel)ca. 1,0–1,4 %Günstig bei stabilen Zinsen, aber Zinsänderungsrisiko

Konkretes Beispiel: Bei einer Hypothek von CHF 800.000 (Festhypothek 10 Jahre, 1,8 %) beträgt die monatliche Zinslast ca. CHF 1.200 – gegenüber CHF 3.333 nach kalkulatorischem Zins (5 %). Der Unterschied zeigt warum die Tragbarkeitsrechnung konservativer ist als die tatsächliche Belastung.

Hinweis: Diese Richtwerte sind Marktindikationen (Stand: Mitte 2026). Effektive Zinsen variieren je nach Anbieter, Bonität und Belehnung.

Kaufablauf: Vom Finanzierungsnachweis bis zur Schlüsselübergabe

  1. Finanzierungsnachweis (Bank-Vorentscheid / Bestätigung)
  2. Objektprüfung (Unterlagen, Grundbuch, Baurecht, Reglement bei Stockwerkeigentum)
  3. Reservation (falls üblich): Fristen, Rücktritt, Zahlungen klären
  4. Notar: öffentlicher Kaufvertrag; danach Grundbucheintrag = Eigentumserwerb
  5. Zahlung & Übergabe (Protokoll, Zählerstände, Schlüssel)

Eigenmietwert-Abschaffung 2026: Was Käufer jetzt wissen müssen

Eine der grössten steuerlichen Änderungen für Schweizer Immobilieneigentümer: Der Eigenmietwert wird abgeschafft. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat im September 2025 die entsprechende Reform angenommen.

Was war der Eigenmietwert?

Bisher mussten Hauseigentümer in der Schweiz ein fiktives Einkommen den sogenannten Eigenmietwert versteuern. Dieser entspricht dem theoretischen Mietwert der selbstbewohnten Immobilie und wurde dem steuerbaren Einkommen angerechnet. Das war ein Schweizer Sonderweg den kaum ein anderes Land kennt.

Was ändert sich konkret?

 Bis 2025 (alt)Ab 2026 (neu)
EigenmietwertMuss als Einkommen versteuert werdenEntfällt komplett
Schuldzinsen (Hypothek)Abzugsfähig vom steuerbaren EinkommenNur noch eingeschränkt abzugsfähig
UnterhaltskostenPauschal oder effektiv abzugsfähigAbzugsmöglichkeiten reduziert
Steuerliche WirkungBelastung je nach Einkommen hochEntlastung besonders für ältere Eigentümer

Was das für Käufer bedeutet: Wer 2026 oder danach kauft, profitiert direkt von der Abschaffung – kein fiktives Mieteinkommen mehr auf der Steuerrechnung. Gleichzeitig entfällt der volle Schuldzinsenabzug. Per Saldo profitieren die meisten Eigentümer, insbesondere wenn die Hypothek bereits teilweise amortisiert ist.

Vermögenssteuer und Grundstücksgrösse: Zwei Punkte die Käufer oft übersehen

Vermögenssteuer auf Immobilien

Zusätzlich zu Kauf- und Unterhaltskosten fällt in der Schweiz jährlich eine Vermögenssteuer auf den Immobilienwert an. Sie gilt für Schweizer und Ausländer mit Wohnsitz oder Eigentum in der Schweiz gleichermassen.

  • Berechnungsbasis: Der Steuerwert der Immobilie – dieser entspricht typischerweise 60–80 % des Verkehrswerts (kantonal unterschiedlich)
  • Steuersatz: Kantonal geregelt, typisch 1–3 ‰ (Promille) pro Jahr auf das Nettovermögen
  • Beispiel Zürich: Steuerwert CHF 600’000 (bei Verkehrswert CHF 800’000) × ca. 2 ‰ = ca. CHF 1’200/Jahr
  • Wichtig: Die Hypothek wird vom steuerbaren Vermögen abgezogen wer 80 % finanziert hat, zahlt Vermögenssteuer nur auf das Eigenkapital

Grundstücksgrösse über 3.000 m² – Bewilligungspflicht prüfen

Ein oft übersehener rechtlicher Punkt: Hat das Grundstück eine Fläche von mehr als 3.000 m², muss vor dem Kauf geprüft werden, ob eine Bewilligungspflicht nach Lex Koller oder kantonalem Recht besteht. Das gilt insbesondere für:

  • Ausländer ohne Wohnsitz in der Schweiz
  • Grundstücke in landwirtschaftlichen Zonen
  • Grundstücke mit gemischter Nutzung

Wer diesen Punkt beim Kauf übersieht, riskiert eine nachträgliche Rückabwicklung des Kaufs. Die Abklärung beim zuständigen Grundbuchamt oder Notar ist kostenlos und dauert wenige Tage.

Ferienwohnung & Zweitwohnung: Was ist erlaubt?

Für Personen ohne Wohnsitz in der Schweiz gelten beim Kauf von Ferienimmobilien strenge Regeln nach Lex Koller. Die wichtigsten Eckdaten 2026:

KriteriumRegelung
GesamtkontingentMax. 1.500 Ferienwohnungen pro Jahr schweizweit (verteilt auf Kantone)
Maximale WohnflächeMax. 200 m² Wohnfläche
Maximale GrundstücksflächeMax. 1.000 m² Bauland
LageNur in ausgewiesenen Tourismuszonen (z.B. Graubünden, Wallis, Berner Oberland)
NutzungsbeschränkungPrimär Eigennutzung; Vermietung oft eingeschränkt oder mit Auflagen
BewilligungKantonale Bewilligung zwingend erforderlich
Nicht möglich inZürich, Genf, Zug (kein Ferienwohnungsverkauf an Nichtansässige)

Das Kontingent von 1.500 Wohnungen/Jahr ist schweizweit verteilt – die Nachfrage übersteigt das Angebot in beliebten Regionen regelmässig. Wer eine Ferienwohnung in der Schweiz kaufen möchte, sollte sich frühzeitig bei der kantonalen Behörde informieren ob überhaupt noch Kontingent verfügbar ist.

Für Wohnsitzinhaber in der Schweiz (B/C-Bewilligung) gelten beim Kauf einer Zweitwohnung ebenfalls kantonale Regeln diese sind weniger restriktiv, sollten aber frühzeitig geprüft werden.

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Nebenkosten beim Hauskauf in der Schweiz nach Kanton

Beim Hauskauf in der Schweiz fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an. Der grösste Posten ist die Handänderungssteuer und deren Höhe variiert je nach Kanton dramatisch. In einigen Kantonen fällt sie gar nicht an, in anderen über 3 %.

Handänderungssteuer: Übersicht nach Kanton

KantonHandänderungssteuerBesonderheit
Zürich0 %Keine Handänderungssteuer – nur Grundbuch- und Notargebühren
Zug0 %Keine Handänderungssteuer, tiefste Steuern der Schweiz
Schwyz0 %Keine Handänderungssteuer
Bern1,8 %Freibetrag CHF 800’000 für selbstbewohnte Erstwohnung
Aargau1,5 %Gilt für den Kaufpreis
Thurgau1,0 %Einer der günstigeren Kantone mit Steuer
Basel-Stadt3,0 %Höchste Handänderungssteuer der Deutschschweiz
Neuenburg3,3 %Höchste Handänderungssteuer der Schweiz

Gesamtkosten-Übersicht: Beispiel CHF 1’000’000 Kaufpreis

NebenkostenTypischer BetragBeispiel CHF 1 Mio.
Handänderungssteuer (kantonal)0–3,3 % des KaufpreisesCHF 0–33’000
Notar- und Grundbuchgebührenca. 0,1–0,5 %CHF 1’000–5’000
Pfandrechtseintrag (Hypothek)ca. 0,1–0,2 % der HypothekCHF 500–2’000
Maklerprovision (falls AN-seitig)1,5–3 % (oft vom Verkäufer)CHF 15’000–30’000
Total Nebenkosten (Ø)2–5 % des KaufpreisesCHF 20’000–50’000

Tipp: Wer die Wahl hat, in welchem Kanton er kauft, sollte die Handänderungssteuer einrechnen. Zwischen Zürich (0 %) und Basel-Stadt (3 %) macht das bei einer CHF 800’000 Immobilie einen Unterschied von CHF 24’000.

Wohnen in der Schweiz

Die verschiedenen Immobilientypen in der Schweiz

In der malerischen Landschaft der Schweiz findest du eine Vielfalt an Immobilientypen, die jedem Geschmack und Bedarf gerecht werden. Ob du nun ein gemütliches Einfamilienhaus, eine luxuriöse Villa oder eine praktische Wohnung suchst, die Schweiz hat für jeden etwas zu bieten.

Diese Vielfalt an Immobilienarten bietet eine Fülle von Möglichkeiten für potenzielle Hauskäufer, und gleichzeitig stellt sie aber auch eine Herausforderung dar, das perfekte Zuhause zu finden.

In den folgenden Abschnitten werden wir die drei Haupttypen von Immobilien in der Schweiz genauer unter die Lupe nehmen: Einfamilienhäuser, Villen und Wohnungen.

Einfamilienhaus

Ein Einfamilienhaus in der Schweiz ist mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Ort, an dem du und deine Lieben eine Gemeinschaft bilden können. Mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von über 133 Quadratmetern bieten Einfamilienhäuser in der Schweiz viel Platz für Familien oder Wohngemeinschaften. Der mediane Listenpreis für aktuell verfügbare Einfamilienhäuser in der Schweiz beträgt CHF 1,200,000, und 80% der Immobilien haben einen Preisbereich von CHF 520,000 bis CHF 2,950,000.

Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter für Häuser in der Schweiz liegt bei CHF 7,502. Diese Preise variieren jedoch je nach Standort und Ausstattung des Hauses.

Die Immobilienpreise in der Schweiz entwickeln sich je nach Region unterschiedlich. Die nachfolgende Grafik zeigt die durchschnittliche Preisentwicklung von Einfamilienhäusern zwischen 2023 und 2025. Sie bietet einen hilfreichen Überblick über aktuelle Markttrends und kann als Orientierung für deine Immobilienentscheidung dienen.

Preisentwicklung von Einfamilienhäusern (2023–2025)

Preisentwicklung Häuser Schweiz 2025

Villa

Für diejenigen, die nach Luxus suchen, sind Villen die Crème de la Crème der schweizer Immobilien. Diese beeindruckenden Gebäude bieten oft luxuriöse Annehmlichkeiten und zeichnen sich durch ihre Exklusivität und ihren gehobenen Status aus. Da Villen zu den hochwertigen Immobilien auf dem schweizer Immobilienmarkt zählen, sind sie in der Regel teurer. Die Preisgestaltung von Villen kann je nach Kanton stark variieren, was ihren Premium-Status auf dem Markt widerspiegelt. Wenn du also in Betracht ziehst, eine Villa in der Schweiz zu kaufen, solltest du dich auf höhere Kosten einstellen.

Wohnung

Wenn du nach einer kostengünstigeren Option suchst, solltest du in Erwägung ziehen, eine Wohnung in der Schweiz zu kaufen. Der mediane Angebotspreis für derzeit verfügbare Wohnungen in der Schweiz liegt bei CHF 776.500, mit 80% der Wohnungen, die zwischen CHF 395.000 und CHF 1.800.000 kosten. Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter für Wohnungen in der Schweiz beträgt CHF 8.497.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Preise für Eigentumswohnungen je nach Region und Marktbedingungen variieren können.

Ferienwohnung

Ferienwohnungen sind besonders in den alpinen Regionen der Schweiz sehr gefragt – etwa in Graubünden, im Wallis oder im Berner Oberland. Sie bieten einen idealen Rückzugsort für Erholungssuchende und können zugleich als Wertanlage oder zur gelegentlichen Vermietung genutzt werden.

Für ausländische Staatsangehörige gelten beim Kauf von Ferienwohnungen jedoch besondere gesetzliche Vorschriften, insbesondere im Rahmen der sogenannten „Lex Koller“. Diese regelt, unter welchen Voraussetzungen Personen ohne Wohnsitz in der Schweiz überhaupt eine Ferienimmobilie erwerben dürfen. In vielen Ferienregionen ist der Erwerb durch Ausländer aber möglich – allerdings nur in ausgewiesenen Tourismuszonen und mit kantonaler Bewilligung.

Preise für Ferienwohnungen variieren stark nach Lage und Ausstattung. In Top-Lagen wie Zermatt, Davos oder St. Moritz können die Preise pro Quadratmeter deutlich über dem landesweiten Durchschnitt liegen. In weniger bekannten, aber dennoch schönen Regionen finden sich oft günstigere Alternativen.

RegionØ Kaufpreis (2‑Zi‑Ferienwohnung)Lex Koller – Erwerb möglich?
Zermattab CHF 950.000Ja, mit Bewilligung
Davosab CHF 800.000Ja, mit Bewilligung
Wallis (z. B. Leukerbad)ab CHF 450.000Ja, oft möglich
Appenzell Ausserrhodenab CHF 320.000Nein

Hinweis: Ferienwohnungen dürfen in der Regel nicht dauerhaft vermietet werden. Es gelten oft Nutzungsbeschränkungen, z. B. maximale Eigennutzungstage oder Vermietungsauflagen. Lass dich hierzu unbedingt professionell beraten.

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Die Suche nach der richtigen Immobilie in der Schweiz

Die Suche nach der richtigen Immobilie in der Schweiz erfordert Zeit und Geduld. Nutze Immobilienportale und suche gezielt nach passenden Angeboten. Berücksichtige dabei deine Standortpräferenzen, deine Anforderungen an das Haus und den Preisrahmen. Achte auf Immobilienanzeigen mit detaillierten Informationen wie Wohnfläche, Grundstücksgrösse, Zimmeranzahl und Ausstattungsmerkmalen.

Bei der Immobiliensuche in der Schweiz ist es wichtig, deine Standortpräferenzen festzulegen. Überlege dir, ob du lieber in einer Stadt, in einer ländlichen Umgebung oder in den Bergen wohnen möchtest. Die Lage der Immobilie kann sich sowohl auf den Preis als auch auf deine Lebensqualität auswirken.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Suche nach der richtigen Immobilie sind deine Anforderungen an das Haus selbst. Überlege dir, wie viele Zimmer du benötigst, ob ein Garten oder eine Terrasse wichtig für dich sind und welche Ausstattungsmerkmale dir besonders wichtig sind.

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Die Preise für Immobilien können je nach Standort stark variieren. Informiere dich über die durchschnittlichen Immobilienpreise in den verschiedenen Regionen der Schweiz, um realistische Erwartungen zu haben und deinen finanziellen Rahmen einzuhalten.

RegionDurchschnittspreis
Zürich2.490.000 CHF
Bern1.350.000 CHF
Genf2.200.000 CHF

Bei der Durchsicht von Immobilienanzeigen achte auf detaillierte Informationen, um sicherzustellen, dass die Immobilie deinen Bedürfnissen entspricht. Zu den wichtigsten Informationen gehören die Wohnfläche, die Grundstücksgrösse, die Anzahl der Zimmer und besondere Ausstattungsmerkmale wie eine Garage oder einen Pool.

  1. Wohnfläche: 150 m²
  2. Grundstücksgrösse: 500 m²
  3. Zimmeranzahl: 4
  4. Ausstattungsmerkmale: Garage, Garten, Balkon

Indem du diese Tipps bei der Immobiliensuche in der Schweiz beachtest, kannst du die Chancen erhöhen, eine passende Immobilie zu finden, die deinen Vorstellungen entspricht.

Rechtliche Aspekte beim Hauskauf in der Schweiz

Der Kauf einer Immobilie in der Schweiz ist für deutsche Staatsbürger grundsätzlich möglich – allerdings gibt es dabei einige rechtliche Rahmenbedingungen, die beachtet werden müssen. Je nach Aufenthaltsstatus, Wohnsitz oder Nutzungszweck (z. B. Hauptwohnsitz vs. Ferienhaus) gelten unterschiedliche Regelungen.

Benötige ich eine Bewilligung?

Als EU-/EFTA-Staatsbürger mit Wohnsitz in der Schweiz benötigst du keine Bewilligung, um eine Immobilie zur Eigennutzung zu kaufen – etwa ein Haus, das du selbst bewohnst. Anders sieht es bei Ferienwohnungen oder Renditeobjekten (z. B. zur Vermietung) aus: Hier kann eine kantonale oder nationale Bewilligungspflicht greifen.

Wichtige rechtliche Voraussetzungen

Bevor du eine Immobilie kaufen kannst, musst du sicherstellen, dass du alle nötigen Dokumente und Genehmigungen bereithältst. Dazu zählen beispielsweise dein gültiger Aufenthaltstitel, ein gültiger Arbeitsvertrag in der Schweiz (für die Finanzierung) und ein Wohnsitznachweis.

Notarieller Kaufvertrag & Grundbucheintrag

Der Kaufvertrag muss in der Schweiz öffentlich beurkundet werden – das heisst: Ein Notar prüft und bestätigt den Vertrag rechtsgültig. Erst nach dieser Beurkundung erfolgt der Grundbucheintrag, mit dem du offiziell als Eigentümer der Immobilie giltst. Ohne Eintrag im Grundbuch ist der Kauf nicht abgeschlossen.

Rechtssicherheit durch Vorbereitung

Ein Immobilienkauf in der Schweiz ist für deutsche Käufer ohne grosse Hürden möglich – solange du die Regeln kennst und gut vorbereitet bist. Kläre im Vorfeld, ob deine Wunschimmobilie bewilligungsfrei ist, kümmere dich um die Finanzierung und halte alle nötigen Unterlagen bereit. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, eine lokale Rechtsberatung oder einen Immobilienexperten hinzuzuziehen.

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Fazit

Für Deutsche mit Wohnsitz in der Schweiz ist der Kauf eines Hauses als Hauptwohnsitz meist relativ unkompliziert und bewilligungsfrei. Entscheidend sind:

  • eine seriöse Finanzierung (20 % Eigenkapital, Tragbarkeit)

  • das Verständnis von Lex Koller, wenn es um Ferien- oder Renditeobjekte geht

  • das Einplanen von Nebenkosten und Umzug

  • eine realistische Einschätzung von Standort, Budget und Lebensplanung.

Wenn du dein Projekt klar strukturierst – Finanzierung → Objektsuche → rechtliche Prüfung → Notar → Grundbuch – ist der Traum „Haus kaufen Schweiz“ gut erreichbar.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Benötige ich als Deutscher eine Bewilligung zum Hauskauf in der Schweiz?

Nein, deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz in der Schweiz benötigen in der Regel keine Bewilligung, um eine Immobilie zu kaufen. Bei Ferienwohnungen gelten jedoch andere Regelungen (Lex Koller), die eine Genehmigung erforderlich machen können.

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen ist der Kauf einer Ferienwohnung erlaubt. Dabei gilt jedoch die Lex Koller, die den Erwerb von Immobilien durch Personen im Ausland regelt. Eine Ferienwohnung darf nur in ausgewiesenen Tourismusregionen und nur mit kantonaler Bewilligung gekauft werden.

Die Nebenkosten betragen in der Regel 3–5 % des Kaufpreises. Dazu gehören Notarkosten, Handänderungssteuer, Maklerprovision und eventuelle Renovierungskosten. Diese Kosten sollten bei der Finanzplanung unbedingt berücksichtigt werden.

In der Regel wird eine Hypothek aufgenommen. Du musst mindestens 20 % Eigenkapital einbringen, davon mindestens 10 % aus liquiden Mitteln. Die restliche Summe wird von der Bank finanziert. Ein tragfähiges Einkommen ist Voraussetzung.

Du benötigst einen aktuellen Betreibungsauszug, Identitätsnachweis, Finanzierungsnachweis, Grundbuchauszug, eventuell eine Arbeitsbewilligung und weitere Dokumente je nach Region und Finanzierungspartner.

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