Wohnen in der Schweiz

DIE RICHTIGE WOHNUNG SOLL ES SEIN

Wir helfen dir, deine Wohnung in der Schweiz zu finden

Bei der Rubrik Umzug haben wir die wichtigsten Eckpunkte zu den Kantonen aufgezeigt. Hier begleiten wir dich bei der Suche zur passenden Wohnung in deinem Wunschkanton. In Städten wie Zürich, Genf oder Thun kann die Wohnungssuche zur Herausforderung werden. Wie du trotzdem deinen Traum vom Wohnen in der Schweiz erfüllst, zeigen wir dir.

Grosse Auswahl

Von über 120’000 Immobilen die passende für dich

Tipps und Tricks

Wir haben die Tipps und Tricks für die richtige Suche nach der passenden Immobilie

Persönliche Begleitung

Du sagst, was du suchst und wir finden die passende Wohnung oder dein Eigenheim

Wohnungsvermittlung

Falls dir die Wohnungssuche in der Schweiz nicht möglich ist, kannst du die Suche uns übergeben. Wir lernen dich kennen und besprechen mit dir deine Voraussetzungen für deine zukünftige Wohnung.

Wohnungsbesichtigung Schweiz

Wir stellen eine Auswahl an Wohnungen oder Häusern in deiner Wunschregion zusammen. Du teilst uns alle Wünsche und Details für deine zukünftige Wohnung mit.

Wir besichtigen die gewünschte Wohnung aus der Auswahl und machen eine virtuelle Führung der Wohnung.

Sollte dir die vorgeschlagene Wohnung gefallen, werden wir die Bewerbung für dich vorbereiten.
Folgende Unterlagen werden benötigt:
– Persönliches Bewerbungsschreiben
– Lohnausweis/Arbeitsvertrag
– Betreibungsregisterauszug (Schufa-Auskunft)
– Referenzen aus früheren Mietverhältnissen

Du erhältst die Mietverträge für die Unterschrift zugesendet.

Mietwohnungen in der Schweiz

Bevor du mit der Wohnungssuche in der Schweiz beginnst, ist es gut, einige Details zu kennen. Denn manches, was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, ist in der Schweiz normal.

Wohnen in der Schweiz

Die Schweiz ist ein Land der Mieter. Ende 2020 lebten 4,3 Millionen Haushalte in Mietwohnungen, während 1,4 Millionen Haushalte in ihrem eigenen Zuhause lebten. Voll ausgestattete Küchen sind ein wesentlicher Bestandteil von Schweizer Mietwohnungen. Die meisten Wohnungen sind unterkellert und verfügen über einen Estrich (Dachboden). Im Flur der Wohnung befinden sich Einbauschränke und teilweise ein Reduit (Abstellraum). In neuen Wohnungen hat jeder Mieter eine eigene Waschmaschine und einen Wäschetrockner (Trockner) in der Wohnung. Ansonsten gibt es eine Gemeinschaftswaschküche mit Waschtag oder Terminplaner.

Die Wände in den Wohnungen sind weiss. Natürlich darfst du dies selbstständig farbig streichen. Bei Mietende musst du dies aber wieder weiss streichen. Bei der Wohnungsabgabe prüfst du mit dem Vermieter den Zustand der Wohnung und es wird auf dem Protokoll festgehalten. Du hast nach der Übergabe 14 Tage Zeit weitere Mängel zu melden. Es ist wichtig sich bei der Wohnungsübergabe diese Zeit zu nehmen, da bei der Wohnungsabgabe der Vermieter alles genauestens kontrolliert. Gerade der Punkt Sauberkeit bei der Abgabe ist ein grosser Unterschied zu Deutschland.
Mietverträge werden in der Regel mit einer Mietlaufzeit von mindestens einem Jahr und einer Kündigungsfrist von drei Monaten abgeschlossen. Natürlich kannst du jederzeit einen Nachmieter finden und dem Vermieter vorschlagen.

 
Wohnung Schweiz

Schweizer Kantone und ihre Daten

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auf der letzten Seite im Bestellprozess einlösen. Dieser gilt nur für das Internet-Abo (oder Kombi-Abo).

Mietvertrag

Du hast deine neue Wohnung gefunden? Glückwunsch! Kurz nach der Zusage liegt der Vertrag im Briefkasten. Ausser dem Vertrag kommen im gleichen Kuvert noch viele weitere Dokumente. Was steht da eigentlich drin? Musst du alles verstehen? Hier zeigen wir dir, wo sich ein genauer Blick lohnt.

Ist deine Freude gross? Kann dir gerade alles nicht schnell genug gehen? Bewahre dir trotzdem noch für einen Moment die Geduld. Wenn du unterschreibst, dann gilt der Vertrag.

Mietvertrag Schweiz

Manche Vermieter benutzen vorgedruckte Formulare und vergessen, Details auszufüllen. Andere Vermieter machen Fehler beim Copy-and-Paste. Oft sind einzelne Klauseln ungültig. Manchmal sind sie auch gezielt so formuliert, dass dies zu deinem Nachteil ist.

Auf diese Punkte solltest du besonders achten:

In deinem Vertrag steht der Mietzins. Diese Summe zahlst du ab dem Einzug für deine neue Wohnung. Ist das wirklich der Betrag, den du vereinbart hast – oder der, welcher im Inserat stand? Prüfe dies als Erstes.

Schaue nicht nur auf diese Zahl. Achte ausserdem auf drei weitere Angaben. Diese bestimmen, wie stark sich deine Miete im Laufe der Zeit verändern kann:

  • Referenzzinssatz
  • Landesindex der Konsumentenpreise
  • Mietzinsvorbehalt

Heizung, Warmwasser, Treppenhausreinigung: Soll der Vermieter künftig Nebenkosten nach Verbrauch abrechnen, muss er die einzelnen Ausgaben angeben. Alles, was nicht ausdrücklich im Vertrag aufgeführt ist, ist in der Miete enthalten.

Je kürzer die Aufzählung ist, desto besser ist das für dich als Mieter: Dann ist das Meiste bereits mit der Miete bezahlt. Ist die Aufzählung lang, dann musst du dich jedes Jahr auf eine detaillierte Abrechnung gefasst machen – und allfällige Nachforderungen. Wirklich stutzig musst du eigentlich nur werden, wenn hier Leistungen stehen, die du nicht brauchst. Dann einfach nachfragen.

Die meisten Vermieter verlangen von dir ein Depot. Die Mietkaution soll sicherstellen, dass du deine Pflichten erfüllst. Also die ganze Zeit über deine Miete zahlst und am Ende für allfällige Schäden geradestehst. Höchstens drei Monatsmieten sind erlaubt. Deine Kaution darf der Vermieter nicht mit seinem eigenen Geld mischen. Es muss separat angelegt werden. Normalweise auf einem Sperrkonto bei einer Bank, das auf deinen Namen lautet.

Eine weitere Option ist eine Mietkautionsversicherung: Gegen einen jährlichen Betrag bürgt die Versicherung für deine Mietkaution. Eine solche Versicherung kannst du aber nur abschliessen, wenn der Vermieter dies erlaubt.

Im Mietvertrag ist geregelt, was du in der Wohnung machen darfst und was nicht. Ausserdem gibt es zum Mietvertrag auch noch eine Hausordnung. Stelle sicher, dass du dich grundsätzlich an die Regeln halten kannst. Denn wenn du mehrmals gegen die Regeln verstösst, kann dir der Vermieter kündigen.

Nicht alle Regeln sind allerdings so streng wie sie in manchen Verträgen stehen. An diesen Punkten gehen viele Vermieter zu weit:

Untervermietung: Steht in deinem Vertrag, dass die Untervermietung untersagt ist? Das ist nicht gültig. Das Gesetz schreibt vor, dass jeder Mieter grundsätzlich untervermieten darf. Der Vermieter darf allerdings Auflagen machen. Zum Beispiel, wenn er wissen will, wer zu dir in die Wohnung zieht und wie viel Miete du dafür bekommst.

Tierhaltung: Steht in deinem Vertrag, dass die Tierhaltung verboten ist? So grundsätzlich darf dein Vermieter das nicht. Unproblematische Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen, Wellensittiche und Zierfische sind trotzdem erlaubt. Grössere Tiere allerdings darf der Vermieter verbieten. Oder verlangen, dass du im Einzelfall seine Bewilligung einholst. Halte dich daran, denn sonst riskierst du die Kündigung.

Manchmal ist laut Vertrag etwas verboten, was gar nicht verboten werden darf. Dann gilt diese Klausel im Vertrag einfach nicht. Das heisst aber nicht, dass dann gar nichts geregelt ist: Stattdessen gilt, was ganz allgemein gesetzlich für diesen Fall vorgesehen ist. Und auf jeden Fall gilt der Rest des Vertrages.

Hypotheken Schweiz

Du möchtest eine Immobilie kaufen und interessierst dich für eine Hypothek in der Schweiz?
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Was ist eine Hypothek? — Oftmals kannst du nur einen Teil des Kaufpreises deiner Traumimmobilie aus eigenen Mitteln decken. Der Großteil der Finanzierung erfolgt über Hypotheken. Das bedeutet: Aufnahme eines Kredits bei einer Bank mit einer Immobilie als Sicherheit.

Hypothek mit festem Zinssatz

Bei einer Festhypothek wird die Hypothek zu einem festen Zinssatz für eine fest vereinbarte Laufzeit abgeschlossen. Festzinsen geben Stabilität und Haushaltssicherheit für deine Zinslast. Die gängigsten Laufzeiten sind 2 bis 15 Jahre, wobei je nach Anbieter auch längere Laufzeiten möglich sind.

  • Eigenheimbesitzer mit Festhypotheken sind von steigenden Hypothekenzinsen am Markt nicht betroffen, da sie bis zum Ende der Laufzeit den gleichen Zinssatz zahlen.
  • Wenn die Hypothekenzinsen sinken, profitieren Hausbesitzer nicht davon.

Bei diesem Modell ist es möglich, einen Zuschlag auf eine Festhypothek als Forward-Hypothek zu erheben, um den Zinssatz deiner zukünftigen Hypothek zu bestimmen. Dieses Hypothekarmodell kann 12 Monate vor Ablauf der Festhypothek genutzt werden.

Variable Hypothek

Variable Hypotheken bieten eine flexible Lösung ohne feste Laufzeit und sind in der Regel nach sechs Monaten kündbar. Die Zinssätze für variable Hypotheken orientieren sich an den Schwankungen der Kapitalmärkte. Infolgedessen können die Hypothekenzinsen steigen oder fallen. Mit einer variablen Hypothek kannst du schnell und flexibel in ein anderes Hypothekarmodell wechseln.

  • Flexibilität zum Wechsel verschiedener Hypothekenmodelle bei Einhaltung der Kündigungsfrist.
  • Steuern sparen durch indirekte Amortisation.
  • Möglichkeit der direkten Amortisation.
  • Ein ungünstiges Modell für steigende Hypothekenzinsen.

Die Schweiz fördert das Wohneigentum durch ihre Verfassung. Allerdings sind nur etwa 40 % ihrer Immobilien im Besitz von Einwohnern. Der Rest ist vermietet. Im Vergleich zu anderen Ländern ist dies ein sehr geringer Anteil an Wohneigentum. Deutschlands Quote liegt bei 53 % und Österreichs bei 57 %. Weltweit haben viele Länder Wohneigentumsquoten von 75 % oder mehr. In den ehemaligen Ostblockstaaten führt die Privatisierung oft dazu, dass Vermögen unter den Menschen verteilt wird. Dies geschah in den 1990er Jahren, als viele dieser Länder von kommunismusähnlichen Systemen zum Kapitalismus übergingen. Infolgedessen wurden viele Eigenheimbesitzer über Nacht geschaffen. Derzeit kann die Wohneigentumsquote in diesen Ländern bis zu 90 % betragen.

Trotz der geringen Wohneigentumsquote belegt die Schweiz bei den Hypothekarschulden weltweit den ersten Platz. 

Ein oft genanntes Argument sind die hohen Immobilienpreise in der Schweiz. Gemäss einem Bericht liegen die Immobilienpreise in den untersuchten Schweizer Grossstädten jedoch im Mittelfeld des weltweiten Durchschnitts. Es werden jedoch nur große Zentren in entwickelten Ländern untersucht, und sie sind alle hochpreisige Bereiche. Dies entspricht nicht der Realität, da in den meisten Ländern nur ein kleiner Teil der Bevölkerung in einer solchen Metropole lebt. Die meisten Menschen leben in Agglomerationen, kleinen und mittleren Zentren und weniger urbanisierten Ländern sowie in ländlichen Gebieten.

Dass die hohen Hauspreise in der Schweiz der Hauptgrund für die hohe Hypothekenverschuldung sind, kann auch aus anderen Gründen in Frage gestellt werden. Da die Hypothekenschulden am Bruttoinlandsprodukt (BIP) gemessen werden, trifft das Argument, dass eine große ländliche Bevölkerung in ärmeren Ländern die Gesamtverschuldung mit niedrigen Baustandards und einem hohen Anteil an Bautätigkeit reduzieren wird, nicht zu. Denn auch in diesen Ländern wird das Bruttoinlandsprodukt überwiegend in urbanen Räumen erwirtschaftet – oder zumindest in urbanen Räumen.

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Schule und Kita

Das schweizerische Bildungssystem ist im europäischen Vergleich gut klassiert. Kita-Plätze sind in der Schweiz gut und gefragt.

Die Schulpflicht dauert elf Jahre. Kinder beginnen in der Regel im Alter von vier Jahren mit der Schulpflicht. 95 % der Schüler absolvieren die Pflichtschule an öffentlichen Schulen in ihrer Wohngemeinde. Etwa 5 % besuchen Privatschulen. Öffentliche Schulen haben eine wichtige integrative Funktion: Kinder unterschiedlicher sozialer, sprachlicher und kultureller Herkunft besuchen dieselbe Schule.

Die Primarstufe, die zwei Jahre Kindergarten bzw. die ersten beiden Jahre der Einstiegsstufe umfasst, dauert acht Jahre. Im Kanton Tessin gibt es zusätzlich zu den obligatorischen zwei Jahren Kindergarten ein fakultatives Jahr für Kinder ab 3 Jahren.

Die Sekundarstufe dauert drei Jahre. Auf der Sekundarstufe lernen die Schüler in allen Fächern oder in einigen Leistungsgruppen. Es gibt verschiedene Organisationsformen (z. B. getrennte Klassen oder gemeinsame Klassen mit niveaugleichem Unterricht in den einzelnen Fächern). Im Tessin dauert die Realschule (Scuola Media) vier Jahre.

Die Unterrichtssprache ist je nach Sprachgebiet Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch, wobei die romanischsprachigen Gemeinden eine besondere Situation kennen. Dem Sprachenlernen kommt in der Schweiz traditionsgemäss eine wichtige Rolle zu. Während der obligatorischen Schulzeit lernen die Schülerinnen und Schüler eine zweite Landessprache und Englisch.

Für die Schulpflicht sind die Länder zuständig. Die Bundesverfassung verpflichtet sie, wichtige Ziele und Strukturen bundesweit zu koordinieren. Die Stadtverwaltung organisiert Schulen. Ein hohes Maß an lokaler Verankerung ermöglicht individuelle Lösungen vor Ort.

Schule Schweiz

Für detaillierte Fragen zu deinem neuen Wohnkanton oder Berechnungen für die Kindertagestätte, Tagesmüttern oder die Tagesschule (Hort) kontaktiere uns direkt per E-Mail.

Internet / Telefonie / Elektro

Texte über Internet Telefonie und Elektroanschlüsse

Der Netzausbau in der Schweiz ist auf einem sehr hohen Stand. Glasfaserleitungen sind sehr oft verfügbar. Das mobile Netz ist beinahe lückenlos ausgebaut. Ob in den Bergen oder in den langen Autobahntunnels: Einwandfreies 4G-Netz ist vorhanden. Die Schweiz schreitet mit dem 5G-Netzausbau als eines der ersten Länder Europas zügig voran.

Unlimitierte Datenabos für das Mobiltelefon sind beliebt. Wenn man Angebote nutzt, bekommt man ein sehr gutes Handyabo für ca. CHF 30.– pro Monat. Inklusive sind dann etwa ein unlimitiertes Datenpaket, unlimitierte Anrufe und SMS in der Schweiz. Wer auf Wlan nicht verzichten möchte, bekommt gute Angebote für ca. CHF 50.– pro Monat geboten.

Empfangsgebühren in der Schweiz

In der Schweiz gibt es eine geräteunabhängige Empfangsgebühr. Das bedeutet das grundsätzlich jeder Haushalt abgabepflichtig ist. Die Daten erhält die Serafe (Schweizerische Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe) aus dem Einwohnerregister der Gemeinde. Privathaushalte zahlen CHF 335.– pro Jahr (Stand 2022).

Internet Schweiz

112   Allgemeiner Notruf
117   Polizei
118   Feuerwehr
144   Sanitäter

114     Krankenwagen
140     Pannendienst
143     Telefonische Seelsorge – Dargebotene Hand
145     Bei Vergiftungen – Toxikologischer Dienst
147     Telefonische Hilfe für Kinder und Jugendliche
1414   Hubschrauberrettungsdienst

Strom Schweiz

Die Schweiz hat eine eigene Norm für die Steckverbindungen von elektronischen Geräten. Der Stecker besitzt drei Kontaktstifte. Die in Deutschland auch oft verwendeten kleinen Eurostecker, wie zum Beispiel bei einem Handyladegerät, sind kompatibel mit den Steckdosen in der Schweiz.  Die grossen Schuko-Stecker sind leider nicht kompatibel und können nur mit einem Adapter in der Schweiz verwendet werden.

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