Mein Name ist Dr. med. M. Müller (Name geändert), ich bin 55 Jahre alt, Hausärztin und Single.
Nach vielen Jahren als Praxisinhaberin in Stuttgart habe ich meine Praxis verkauft und eine 100 % Anstellung in einer Gruppenpraxis im Kanton Thurgau mit Vier-Tage-Woche angenommen.
Eine der gut passenden Arztstellen Schweiz fand ich im Thurgau: Von Montag bis Donnerstag bin ich voll im Einsatz. Danach fahre ich 3–4 Tage nach Stuttgart, wo ich mein soziales Leben pflege. In der Schweiz lebe ich als Wochenaufenthalterin eine Kombination, die für mich perfekt funktioniert.
Konkrete Vorteile gegenüber Deutschland (meine Erfahrung)
- Lohn: In meiner Konstellation liege ich bei ca. 165’000 CHF netto/Jahr (inkl. 13. Monatslohn; nach Sozialabgaben & Steuern im Kanton Thurgau). Die Vergütung ist transparent und an Leistung/Verantwortung ausgerichtet.
- Weniger Steuern: Effektiv zahle ich deutlich weniger Steuern als zuvor in Deutschland spürbar im Monatsnetto und beim Jahresabschluss.
- Bessere Altersvorsorge: Neben der AHV ist die Pensionskasse (2. Säule) mit Arbeitgeberbeiträgen ein Plus; die Säule 3a nutze ich zusätzlich steueroptimiert. Das ergibt für mich eine klar stärkere Vorsorgebasis.
- Arbeitsalltag: Vier-Tage-Woche mit gebündelter Präsenz, planbare Dienste, verlässliche Prozesse. Mehr Zeit für Medizin, weniger Verwaltungsfrust.
- Diskrete Abgrenzung zum Arbeitgeber: Heikle Fragen (Lohn, Vorsorge, Versicherungen, Steuern, Wohnsituation) klärte ich nicht über die Praxisleitung, sondern direkt über Einwandern Schweiz – professionell und angenehm.
Hinweis: Werte beziehen sich auf meine persönliche Situation (Kanton, Vorsorgeplan, Zivilstand, Wochenaufenthalt) und können individuell variieren.
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Warum ich meine Praxis verkauft habe
Die Arbeit an den Patient:innen hat mir immer Freude gemacht, aber die Bürokratie ist mir zunehmend über den Kopf gewachsen: endlose Formulare, wechselnde Abrechnungsregeln, IT-Schnittstellen ohne Support. Gleichzeitig wurden die Rahmenbedingungen schlechter: wirtschaftlicher Druck, Personalmangel, stetig wachsender Verwaltungsaufwand. Am Ende habe ich mehr organisiert als behandelt. Der Schritt in die Anstellung mit klaren Prozessen, verlässlichem Team und planbaren Diensten war konsequent und längst überfällig.
Arbeiten mit Substanz – nicht im Hamsterrad
Als angestellte Ärztin bin ich Teil eines eingespielten Teams aus MPA, Kolleg:innen und einem pragmatischen Praxismanagement. Wir planen Erstkonsultationen grosszügiger, Chroniker sehen wir regelmässig mit Zeit. Die IT funktioniert, der Papierkram ist kalkulierbar. Dienste sind fair verteilt und planbar. Die Vier-Tage-Woche bündelt meine Präsenz ich komme montags erholt zurück und bin in den Konsultationen spürbar aufmerksamer.
Pendeln ohne Drama
Die Strecke Thurgau–Stuttgart ist gut machbar. Ich starte nach der letzten Sprechstunde, höre Podcasts und bin rechtzeitig fürs Abendessen in Stuttgart. Unter der Woche fokussiere ich voll auf die Medizin, am langen Wochenende pflege ich Freundschaften und Routinen neuer Fokus hier, vertrautes Umfeld dort.
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Wir sind bekannt aus
Finanzen & Vorsorge – endlich planbar
Die Vergütung ist transparent, die Vorsorge eine echte Stärke: AHV, Pensionskasse (mit Arbeitgeberbeiträgen) und Säule 3a geben mir mit 55 ein gutes Gefühl. Dazu 13. Monatslohn und klare Ferienregelungen. Kurz: Ich arbeite viel aber es lohnt sich nachvollziehbar.
So hat Einwandern Schweiz mich unterstützt
- Anerkennung & Berufsausübungsbewilligung: Dossier, Termine, Nachfassen – insbesondere bei der MEBEKO Anerkennung.
- Wochenaufenthalterin: Meldungen, Fristen, Steuern/Quellensteuer.
- Konto, Versicherungen (Grund/Zusatz, Haftpflicht), Vorsorge-Check.
- Diskrete Schnittstelle bei Arbeitgeber-Fragen (Lohn, Pensum, Benefits).
- Wohnungssuche mit passenden Optionen und starkem Dossier – schnelle Zusage.
- Job-Matching & Bewerbung: Feinschliff der Unterlagen und Interview-Vorbereitung für weitere Arztstellen Schweiz.
Hausarzt Schweiz
Fazit
Der Schritt in den Thurgau war richtig: Vier Tage konzentrierte Medizin, drei bis vier Tage Stuttgart für Herz & Heimat. Ich geniesse die Vorzüge, die ich in der Schweiz habe – beruflich wie für die Altersvorsorge und mein Leben insgesamt. Ohne Einwandern Schweiz wäre der Prozess deutlich mühsamer gewesen – vor allem die Abgrenzung zum Arbeitgeber war Gold wert. Ich würde es wieder tun – nur früher.
