Gehalt
~ 200.000 CHF
Ausbildungsdauer
12–13 Jahre
(inkl. Studium, Weiterbildung & Facharztausbildung)
Karrierechancen
Sehr gut
Mit uns haben sie direkten Kontakt zu unseren Praxen – plus Umzug in die Schweiz
Wunschpensum möglich
Flexible Arbeitsmodelle, 4 Tage Woche mit 100% Wochenaufenthalter, Grenzgänger, mindestens 50% Pensum.
Relocation Service (Full Packing) Kostenfrei
Wir übernehmen alles: Wohnungssuche, Bewilligung, Versicherung, Zoll, Schule und Familie.
Anerkennung: MEBEKO & kantonale BAB
Begleitung durch den gesamten Prozess. Von der MEBEKO bis zur kantonalen Berufsausübungsbewilligung (BAB).
Angestellt – mit Vorzügen der Selbständigkeit
Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Patient:innen, weniger Überweisungen; zugleich Top Gehalt inkl. attraktiver Altersvorsorge.
Einzelpraxis oder Gemeinschaftspraxis
Strukturiertes Umfeld mit kurzen Wegen. Kollegiale Vertretung & Austausch im Verbund.
Wochenaufenthalter möglich – Steuern in der Schweiz
Unter der Woche in der Schweiz, Wochenende zuhause inkl. Beratung zu Steuern in der Schweiz, Bewilligung & Unterkunft.
Tipp: Wir prüfen kostenfrei deine Qualifikation und übernehmen 100 % der Kosten für die MEBEKO-Anerkennung – einfach, schnell und unverbindlich.
Als Hausarzt in die Schweiz
Das Gehalt Arzt Schweiz ist für Hausärzte besonders attraktiv: Angestellte verdienen im Schnitt zwischen 180.000 und 260.000 CHF pro Jahr, selbstständige Hausärzte oft deutlich mehr. Zusätzlich profitieren sie von niedrigeren Steuern, 13. Monatslohn und möglichen Umsatzbeteiligungen. Trotz höherer Lebenshaltungskosten bleibt netto meist deutlich mehr als in Deutschland:
Zusätzlich profitieren Hausärzte von:
Niedrigeren Steuersätzen (z. B. Kanton Zug: ca. 22 %)
Ein angestellter Hausarzt mit einem Monatsgehalt von 17.000 CHF kann je nach Kanton netto über 13.500 CHF behalten. Bei deutlich geringerer Abgabenlast als in Deutschland bleibt am Monatsende viel mehr übrig trotz höherer Lebenshaltungskosten. Weitere Informationen zum Gehalt Arzt Schweiz findest du in unserem ausführlichen Beitrag.
Auch interessant: Arzt Gehalt Schweiz Tabelle: Übersicht 2026
Der Bruttolohn klingt beeindruckend, doch was landet tatsächlich auf dem Konto?
Hier ein konkretes Beispiel für einen angestellten Hausarzt im Kanton Zürich, verheiratet, ein Kind:
| Position | Betrag |
|---|---|
| Bruttolohn (inkl. 13. Monatslohn) | CHF 220'000 / Jahr |
| AHV / IV / EO (Arbeitnehmeranteil ~5,3 %) | – CHF 11'660 |
| Pensionskasse (BVG, ca. 8–12 %) | – CHF 19'800 |
| Quellensteuer / Kantonalsteuer (Zürich, Tarif B) | – CHF 38'000 |
| Krankenversicherung (KVG, ca. CHF 550/Monat) | – CHF 6'600 |
| Netto verbleibend (ca.) | ca. CHF 143'940 / Jahr |
| Netto pro Monat | ca. CHF 11'000 / Monat |
Wichtige Hinweise:
- Die Quellensteuer variiert je nach Kanton stark – Zug und Schwyz sind deutlich günstiger als Zürich oder Bern
- Wochenaufenthalter zahlen die Quellensteuer in dem Kanton, in dem sie arbeiten – ohne den Wohnsitz in Deutschland aufzugeben
- Selbstständige Hausärzte mit Praxisbeteiligung können deutlich mehr erzielen – abhängig von Patientenstamm und Abrechnungsmodell
- Mit dem Brutto-Netto-Rechner kannst du deinen individuellen Nettolohn für jeden Kanton berechnen
Viele Hausärzte aus Deutschland fragen sich: Lohnt sich der Wechsel finanziell wirklich?
Die Antwort ist eindeutig – der Unterschied ist erheblich.
| Vergleichspunkt | Hausarzt Deutschland 🇩🇪 | Hausarzt Schweiz 🇨🇭 |
|---|---|---|
| Bruttolohn angestellt (Ø) | ca. 90'000–120'000 EUR | ca. 180'000–260'000 CHF |
| Steuerbelastung | Hoch (bis 42 % + Soli) | Mittel (kantonal, oft 20–28 %) |
| Nettolohn (Ø angestellt) | ca. 55'000–70'000 EUR | ca. 120'000–155'000 CHF |
| Krankenversicherung | AG zahlt 50 % mit (ca. 4'200 EUR/J.) | Selbst zahlen (ca. 6'600 CHF/J.) |
| Bürokratie (Dokumentation) | Sehr hoch (KV, MDK, DRG) | Deutlich geringer |
| Arbeitszeit | Ø 51 Stunden/Woche (KBV 2024) | Ø 42–45 Stunden/Woche |
| Hausarztmangel | Stark zunehmend | Vorhanden – hohe Nachfrage nach DE-Ärzten |
| Praxisübernahme möglich | Teuer (Goodwill, Investitionen) | Strukturiert über Verbundpraxen |
Hinweis: Ein angestellter Hausarzt in der Schweiz verdient netto im Schnitt 70.000 bis 90.000 CHF mehr pro Jahr als ein vergleichbarer Kollege in Deutschland bei gleichzeitig weniger Bürokratie und kürzeren Arbeitszeiten. Für viele Hausärzte ist der Wechsel nicht nur finanziell, sondern auch beruflich ein Gewinn.
Die MEBEKO-Anerkennung ist für dich als Hausarzt essenziell. Wir begleiten dich Schritt für Schritt im Anerkennungsprozess deiner ärztlichen Diplome beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). Bei erfolgreicher Vermittlung übernehmen wir die Kosten für die Anerkennung deiner Unterlagen.
In einem individuellen Gespräch besprechen wir deine Vorstellungen zur Praxisstruktur, Patientenstamm, Arbeitszeiten sowie zur ärztlichen Vergütung in der Schweiz. Gleichzeitig klären wir Fragen zur Relocation – damit du ideal vorbereitet bist.
Als Full-Service-Agentur begleiten wir dich und deine Familie nicht nur bei der beruflichen Integration, sondern auch beim Umzug in die Schweiz. Dazu zählen Unterstützung bei Wohnungssuche, Anmeldung, Zollformalitäten, steuerlichen und finanziellen Themen sowie bei allen familiären Anliegen.
Dr. med. M. Müller (55) (Name geändert) verkaufte ihre Praxis in Stuttgart und wechselte als angestellte Hausärztin in eine Gruppenpraxis im Thurgau.
Wochenaufenthalterin, klare Prozesse und diskrete Abgrenzung zu Arbeitgeber-Themen unterstützt von Einwandern Schweiz (u. a. MEBEKO Anerkennung, Wohnung, Vorsorge).
Bekannt aus
Auswandern in die Schweiz in 90 Sekunden erklärt.
Als Hausarzt in der Schweiz übernimmst du die umfassende medizinische Betreuung von Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen von der Vorsorge bis zur Therapie. Du arbeitest eigenständig, führst Diagnosen durch, verschreibst Medikamente (oft mit Selbstdispensation) und bist erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem. Dank hoher Patientenzufriedenheit und weniger Bürokratie kannst du dich voll auf die Medizin konzentrieren.
Du interessierst dich für eine Tätigkeit in der Schweiz? Dann wirf einen Blick auf unsere aktuellen Arztstellen Schweiz dort findest du spannende Möglichkeiten in verschiedenen Regionen und Versorgungsmodellen.
Zu deinen medizinischen Tätigkeiten als Hausarzt in der Schweiz zählen unter anderem die Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen, Durchführung von Blutanalysen, EKGs, Sonografien, sowie die Impfberatung und Wundversorgung direkt in der Praxis. Je nach Kanton kannst du Medikamente direkt abgeben (Selbstdispensation) und auch kleinere chirurgische Eingriffe selbst durchführen.
Hausärzte übernehmen häufig die komplette Langzeitbetreuung etwa bei Diabetes, Hypertonie oder geriatrischen Patienten und sind somit medizinisch sehr breit aufgestellt.
100% Kostenübernahme vom Anerkennungsprozess
Der Anerkennungsprozess für ausländische Ärzte ist sehr aufwändig. Wir übernehmen den Prozess und erstatten dir 100 % der Kosten bei erfolgreicher Vermittlung einer Stelle.
Als Hausarzt in die Schweiz auszuwandern bietet nicht nur berufliche, sondern auch persönliche Vorteile. Das Land ist für seine hervorragende Lebensqualität, attraktive Vergütung und moderne Arbeitsbedingungen bekannt. Besonders für deutsche Hausärzte ergeben sich dadurch viele spannende Möglichkeiten und Vorteile.
Die Ausbildung zum Hausarzt in der Schweiz beginnt mit einem sechsjährigen Medizinstudium, gefolgt von einer Facharztausbildung in Allgemeiner Innerer Medizin. Praktische Erfahrung in verschiedenen klinischen Bereichen ist dabei zentral. Ausländische Abschlüsse müssen von der MEBEKO anerkannt werden, um zur Berufsausübung zugelassen zu werden.
Die Ausbildung zum Hausarzt erfolgt über ein reguläres Medizinstudium mit anschliessender Facharztanerkennung:
6-jähriges Medizinstudium an einer anerkannten Hochschule
Praktisches Jahr und Staatsexamen
Facharztausbildung in Allgemeiner Innerer Medizin (Schweizer Modell)
Klinische Weiterbildungszeit
MEBEKO-Anerkennung bei ausländischen Abschlüssen
Nach der Facharztausbildung in Allgemeiner Innerer Medizin stehen dir als Hausarzt in der Schweiz zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten offen. Besonders gefragt sind Weiterbildungen in Bereichen wie Geriatrie, Palliativmedizin, psychosomatische Grundversorgung oder Sportmedizin. Diese Zusatzqualifikationen erweitern nicht nur dein Behandlungsspektrum, sondern erhöhen auch deine Chancen auf eine attraktive Stelle etwa in einem medizinischen Versorgungszentrum oder einer Gruppenpraxis.
Viele Hausärzte in der Schweiz nehmen zudem am Hausarztmodell teil, das durch koordinierte Versorgung und geringere Gesundheitskosten überzeugt. Im Rahmen dieses Modells wirst du zur ersten Anlaufstelle für Patienten, übernimmst die Lotsenfunktion im Gesundheitssystem und profitierst von optimierten Vergütungsstrukturen.
Auch Weiterbildungen in Praxisführung, digitale Gesundheitsversorgung oder der Selbstdispensation (Arzneimittelabgabe direkt in der Praxis) sind möglich und werden zunehmend wichtiger gerade für Ärztinnen und Ärzte, die langfristig eine eigene Praxis übernehmen wollen.
Weitere Infos zur Facharztanerkennung Schweiz findest du hier.
Du hast Fragen zur Anerkennung deiner Diplome?
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Die deutsche und die schweizerische Facharzt-Landschaft sind nicht identisch. In Deutschland gibt es den Facharzttitel "Facharzt für Allgemeinmedizin", in der Schweiz hingegen "Facharzt für Allgemeine Innere Medizin" – inhaltlich vergleichbar, aber nicht deckungsgleich (die Schweizer Variante deckt sowohl hausärztliche als auch internistische Aufgaben ab).
Die MEBEKO erkennt einen deutschen Facharzttitel "Allgemeinmedizin" deshalb direkt als Praktischer Arzt an – per EU-Richtlinie 2005/36/EG, ohne Nachqualifikation. Eine Anerkennung als "Facharzt für Allgemeine Innere Medizin" ist mit dem deutschen FA Allgemeinmedizin nicht möglich; dafür wäre eine deutsche Facharztanerkennung in Innerer Medizin erforderlich.
Für die Tätigkeit als Hausarzt in der Schweiz ist der Titel "Praktischer Arzt" vollumfänglich ausreichend – er erlaubt eigenverantwortliche, selbständige Praxisführung mit allen hausärztlichen Aufgaben.
Der „Praktische Arzt“ ist in der Schweiz ein eigenständiger, eidgenössisch anerkannter Weiterbildungstitel nach dem Medizinalberufegesetz (MedBG). Er ist kein Notbehelf für Mediziner ohne Facharzttitel, sondern eine vollwertige Qualifikation für die hausärztliche Grundversorgung.
Für deutsche Fachärzt:innen für Allgemeinmedizin besonders relevant: Da die Schweiz den deutschen Facharzttitel „Allgemeinmedizin“ in dieser Form nicht kennt, erfolgt die Anerkennung über die MEBEKO nach EU-Richtlinie 2005/36/EG direkt als Praktischer Arzt. Eine Zusatzprüfung oder Nachqualifikation ist in der Regel nicht erforderlich.
Was den Praktischen Arzt in der Schweiz auszeichnet:
Voraussetzungen für die Tätigkeit: gültige Berufsausübungsbewilligung (BAB) des Arbeitskantons, Sprachnachweis (meist C1 in der Kantonssprache) und MEBEKO-Anerkennung.
Um als Hausarzt in der Schweiz zu arbeiten, brauchst du ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie einen anerkannten Facharzttitel in Allgemeinmedizin oder Innerer Medizin. Gute Deutschkenntnisse (mind. B2/C1) und die Bereitschaft zur langfristigen Patientenbetreuung sind ebenso wichtig. Zusätzlich ist eine offizielle Anerkennung deiner Qualifikationen durch die Schweizer MEBEKO erforderlich.
Um als Hausarzt in der Schweiz tätig zu sein, ist eine Berufsausübungsbewilligung erforderlich. Diese wird kantonal erteilt und ist die gesetzliche Voraussetzung für die selbstständige oder unselbstständige medizinische Tätigkeit.
Voraussetzung ist in der Regel ein in der Schweiz oder in der EU/EFTA anerkanntes Medizinstudium sowie ein eidgenössisch oder gleichwertig anerkannter Facharzttitel. Je nach Kanton können zusätzliche Anforderungen bestehen, z. B. Sprachkenntnisse auf mindestens B2-Niveau oder ein Praxisnachweis. Der Antragsprozess ist klar strukturiert, kann aber mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Eine frühzeitige Antragstellung wird daher empfohlen.
Ausländische Fachkräfte benötigen eine Anerkennung ihres Medizindiploms durch die MEBEKO sowie eine Berufsausübungsbewilligung im jeweiligen Kanton. Sprachkenntnisse in Deutsch (mind. B2) sind Pflicht, in manchen Regionen auch Französisch oder Italienisch. Bei selbstständiger Tätigkeit ist zusätzlich eine Bewilligung zur Praxisführung notwendig.
Anerkennung des ausländischen Diploms durch die MEBEKO
Berufsausübungsbewilligung im jeweiligen Kanton
Bei Praxisübernahme: Bewilligung zur selbstständigen Tätigkeit
Bereitschaft zur Einarbeitung ins Schweizer Tarifsystem (TARMED)
Sprachkenntnisse (Deutsch, je nach Kanton auch Französisch oder Italienisch)
In der Regel wird ein Nachweis von mindestens B2-Niveau in der Landessprache verlangt – je nach Kanton ist das Deutsch, Französisch oder Italienisch. Für die Tätigkeit als Hausarzt in der Deutschschweiz ist also ein B2-Zertifikat in Deutsch notwendig. Viele Kantone setzen zusätzlich voraus, dass dieses Zertifikat von einem anerkannten Anbieter stammt.
Tipp: Wir unterstützen dich gerne dabei, passende Sprachkurse oder Anbieter für Sprachzertifikate zu finden.
„Hausarzt“ ist in der Schweiz keine offizielle Berufsbezeichnung, sondern eine Funktion – ausgeübt von Ärzt:innen mit unterschiedlichen Titeln. Ein „Hausarzt“ kann entweder Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sein oder Praktischer Arzt.
Der Praktische Arzt ist ein eigenständiger, eidgenössisch anerkannter Weiterbildungstitel und keine „niedrigere“ Qualifikation – er ist die Schweizer Entsprechung des deutschen Facharzts für Allgemeinmedizin. Die MEBEKO erkennt deutsche Fachärzt:innen für Allgemeinmedizin nach EU-Richtlinie direkt als Praktischer Arzt an. Beide arbeiten eigenverantwortlich, betreuen Patient:innen langfristig und führen Praxen selbständig.
Die MEBEKO ist die Anerkennungsstelle des Bundesamts für Gesundheit (BAG) für ausländische medizinische Abschlüsse. Wer in der Schweiz als Arzt arbeiten will, benötigt eine offizielle Anerkennung seines Diploms durch die MEBEKO. Diese prüft, ob Ihre Ausbildung den schweizerischen Standards entspricht.
Wir begleiten dich durch den gesamten Anerkennungsprozess – von der Antragstellung bis zur erfolgreichen Registrierung.
Mit der 90-Tage-Regelung können Ärztinnen und Ärzte aus der EU kurzfristig in der Schweiz arbeiten – maximal 90 Arbeitstage pro Kalenderjahr. Dabei ist jedoch eine Meldung bei den kantonalen Behörden notwendig. Diese Regelung eignet sich z. B. für befristete Einsätze oder zum Kennenlernen des Schweizer Gesundheitssystems.
Kontaktiere uns, wenn du prüfen möchtest, ob die 90-Tage-Regelung für dich infrage kommt.
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Eric John
Experte für Auswandern in die Schweiz
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