Ausgangslage in Deutschland
Ich habe knapp acht Jahre als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in einem mittelständischen Betrieb in der Nähe von Leipzig gearbeitet. Das Handwerk macht mir riesigen Spass, aber die Bedingungen auf vielen deutschen Baustellen wurden immer frustrierender. Ständiger Zeitdruck, Materialengpässe und unbezahlte Überstunden gehörten zum Alltag.
Am Ende des Monats blieb vom Lohn nach Abzug aller Fixkosten kaum etwas übrig, um Rücklagen zu bilden oder mal entspannt in den Urlaub zu fahren. Über einen ehemaligen Berufsschulkollegen, der bereits ausgewandert war, bin ich dann auf das Thema Elektriker Jobs Schweiz aufmerksam geworden.
Warum die Schweiz
Für mich waren es vor allem drei harte Fakten, die den Ausschlag gaben:
Der Lohn: Handwerker verdienen in der Schweiz extrem gut. Ein 13. Monatslohn ist in der Branche fast immer Standard.
Arbeitskultur: Die Qualität steht im Vordergrund. Es wird weniger „gepfuscht“ und es gibt realistische Zeitvorgaben für die Projekte.
Top-Ausrüstung: Die Betriebe stellen in der Regel modernstes Werkzeug und hochwertige Arbeitskleidung zur Verfügung. Man muss nicht um jeden Bohrer betteln.
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Anerkennung & Bewerbungsprozess
In der Schweiz heisst mein Beruf offiziell Elektroinstallateur EFZ. Auch wenn man als Handwerker keine langwierige Diplomanerkennung durchlaufen muss wie in medizinischen Berufen, hat das Schweizer System seine Eigenheiten. Besonders wichtig ist es, sich mit der NIV (Niederspannungs-Installationsverordnung) auszukennen. Wie das genau funktioniert, erklärt Einwandern Schweiz im Detail in ihrem Beitrag über die Anerkennung für Elektriker.
Einwandern Schweiz hat hier den kompletten Prozess für mich gesteuert:
Lebenslauf-Tuning: Mein deutsches Profil wurde so aufbereitet, dass Schweizer Firmen sofort wussten, was ich kann.
Firmen-Matching: Ich wollte nicht auf reine Montage, sondern eine Festanstellung. Nach einer Woche hatte ich zwei Vorstellungsgespräche via Video-Call.
Vorbereitung: Ich wurde genau gebrieft, welche fachlichen Unterschiede (z.B. Schweizer Steckdosensysteme, NIN-Normen) im Gespräch gefragt werden könnten.
Entschieden habe ich mich für ein etabliertes Elektro-Unternehmen im Kanton Bern, das viel im Bereich Smart Home und erneuerbare Energien (Photovoltaik) macht.
Der Umzug nach Bern
Wer schon mal versucht hat, aus der Ferne eine Wohnung in der Schweiz zu mieten, weiss: Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ich hatte echt Respekt vor den hohen Mieten und den Schweizer Behördengängen.
Aber genau hier hat sich der Service von Einwandern Schweiz für mich extrem ausgezahlt. Das Team hat mir gezeigt, worauf es beim Wohnen in der Schweiz ankommt und mir geholfen, ein einwandfreies Mieterdossier zu erstellen.
Miete: Ich zahle für eine top moderne 2,5-Zimmer-Wohnung etwas ausserhalb von Bern ca. 1.600 CHF. Dank meines neuen Gehalts ist das absolut kein Problem.
Full-Service: Anmeldung bei der Gemeinde, Beantragung der B-Bewilligung und der Dschungel der Schweizer Krankenkassen – durch die Checklisten der Experten musste ich nicht bei null anfangen. So konnte ich mich am ersten Arbeitstag voll auf die Baustelle konzentrieren.
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Wir sind bekannt aus
Arbeiten als Elektroinstallateur in Bern
Fachlich muss man sich umstellen. Andere Schaltschränke, andere Kabelfarben, andere Vorschriften. Aber man wird super eingearbeitet.
Der „Znüni“: Das ist die heilige Vormittagspause in der Schweiz. Pünktlich um 9 Uhr wird die Arbeit niedergelegt und gemeinsam gefrühstückt. Das stärkt den Zusammenhalt enorm.
Umgangston: Natürlich wird auf dem Bau auch mal geflucht, aber der Respekt gegenüber den Handwerkern – auch von Seiten der Architekten und Bauherren – ist viel grösser als in Deutschland.
Der Lohn-Check: In Leipzig lag ich bei ca. 2.200 € netto. In Bern verdiene ich jetzt bei einem 100%-Pensum rund 5.400 CHF netto. Auch wenn die Lebenshaltungskosten höher sind, kann ich jeden Monat einen ordentlichen Betrag zur Seite legen.
Was mich überrascht hat
Positiv: Die Infrastruktur. Mein Firmenwagen ist top ausgestattet, das Material ist immer pünktlich auf der Baustelle und die Planung der Bauleiter funktioniert tatsächlich.
Anstrengend: Bärndütsch (Berndeutsch)! Wenn der Polier im tiefsten Dialekt Anweisungen gibt, habe ich in den ersten Wochen oft nur freundlich genickt. Es dauert ein bisschen, bis man das Ohr dafür hat.
Bürokratie: Für jede Kleinigkeit braucht man eine Versicherung in der Schweiz. Aber wenn man das einmal durchblickt hat (oder Hilfe von Einwandern Schweiz hat), läuft alles sehr geordnet ab.
Fazit
War es die richtige Entscheidung? Zu 100 Prozent. Das Handwerk hat hier noch den berühmten „goldenen Boden“. Ich werde fair bezahlt, habe Spass an der Arbeit mit neuester Technik und lebe in einer Region, in der andere Urlaub machen.
Mein Tipp an andere Elektriker:
Sei offen für Neues: Die Schweizer Normen lernt man schnell, wenn man lernbereit ist.
Mach es nicht allein: Hol dir Profis an die Seite. Die Hilfe bei der Wohnungssuche und den Verträgen spart dir Monate an Frust.
Lern die Sprache: Niemand erwartet, dass du Schweizerdeutsch sprichst, aber du solltest dir Mühe geben, es schnell zu verstehen.
Wer als Handwerker motiviert ist und sauber arbeitet, dem stehen in der Schweiz alle Türen offen.
