- Alles zur Krankenversicherung in der Schweiz verständlich erklärt
- Speziell für Deutsche Auswanderer und Grenzgänger
- Persönliche & unabhängige Beratung durch zertifizierten Experten
- Über 15 Jahre Erfahrung im Schweizer Gesundheitssystem
Die Grundversicherung (OKP) ist für alle mit Wohnsitz in der Schweiz verpflichtend. Anmeldung innert 3 Monaten nach Einreise – rückwirkend ab Tag der Wohnsitznahme. Leistungen sind gesetzlich identisch; Unterschiede gibt es bei Prämien, Modellen und Franchise.
Wir sind bekannt aus
Die obligatorische Grundversicherung in der Schweiz (Viele googeln „gesetzliche Krankenversicherung schweiz“ – gemeint ist die obligatorische Grundversicherung (KVG/OKP) mit gesetzlich identischen Leistungen) ist gesetzlich vorgeschrieben und bildet das Fundament der Krankenversicherung in der Schweiz. Sie stellt sicher, dass alle Einwohner Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Grundversorgung haben – unabhängig vom Einkommen.
Folgende Leistungen sind in der Grundversicherung enthalten – und bei allen Krankenkassen gesetzlich identisch geregelt:
Wichtig zu wissen: Die Leistungen sind bei allen Kassen gleich – Unterschiede gibt es nur bei den Prämien, der Franchise und dem gewählten Versicherungsmodell.
Wir helfen dir gerne, die passende Kasse mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden – jetzt Beratung anfordern.
Behandlungen in Deutschland
Dank des EU-/EFTA-Abkommens haben Versicherte mit einer Schweizer Grundversicherung unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf medizinische Leistungen in Deutschland – und zwar nach dem deutschen Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Das betrifft vor allem Grenzgänger oder Personen, die sich vorübergehend in Deutschland aufhalten, z. B. für Familienbesuche oder im Urlaub. Wichtig ist: Die Behandlung muss medizinisch notwendig und sachlich gerechtfertigt sein.
Wie du mit einer Schweizer Krankenversicherung legal und korrekt in Deutschland ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen kannst – inklusive Voraussetzungen, Ablauf und Abrechnung – erfährst du im ausführlichen Ratgeber:
Mit Schweizer Krankenkasse in Deutschland zum Arzt – so funktioniert’s
Versicherte müssen sich an den Kosten beteiligen – mit einer jährlichen Franchise (zwischen CHF 300–2.500) und einem 10 % Selbstbehalt auf die darüber hinausgehenden Kosten (bis max. CHF 700 pro Jahr bei Erwachsenen).
Die Zusatzversicherung ergänzt die obligatorische Grundversicherung um Leistungen wie private Spitalzimmer, Zahnbehandlungen, Brillen oder alternative Heilmethoden. Sie ist freiwillig – aber besonders für Familien, Vielreisende oder Gesundheitsbewusste oft sinnvoll.
Welche Arten es gibt, was sie kosten und worauf du bei der Gesundheitsprüfung achten solltest, erfährst du im grossen Zusatzversicherungs-Ratgeber.
Mit einer Spitalzusatzversicherung kannst du statt der allgemeinen Abteilung ein Halbprivat- oder Privatspitalzimmer wählen – inklusive freier Arztwahl und mehr Komfort. Gerade bei geplanten Eingriffen oder längeren Aufenthalten kann das ein grosser Vorteil sein.
Alle Unterschiede zwischen Allgemein, Halbprivat und Privat findest du im Ratgeber zur Spitalversicherung.
Wichtig zu wissen: Zusatzversicherungen sind freiwillig, setzen aber häufig eine Gesundheitsprüfung voraus. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig zu vergleichen – besonders für Familien oder Vielreisende.
In der Schweiz unterscheidet man zwischen der obligatorischen Grundversicherung und freiwilligen Zusatzversicherungen. Die Grundversicherung deckt medizinisch notwendige Leistungen ab, Zusatzversicherungen bieten darüber hinaus z. B. mehr Komfort im Spital oder Leistungen im Ausland.
Wenn Leistungen abgelehnt oder Rückerstattungen gestrichen werden, kann ein spezieller Rechtsschutz im Sozialversicherungsrecht helfen. Was du dabei beachten solltest, liest du in unserem Ratgeber zum Rechtsschutz bei Krankenkassen.
Wichtig: Nicht jeder Privatrechtsschutz übernimmt automatisch die Kosten für Auseinandersetzungen mit Krankenkassen. Es braucht dafür eine entsprechende Zusatzdeckung (z. B. „Patientenrechtsschutz“ oder „Sozialversicherungsrechtsschutz“) im Vertrag.
In der Schweiz hängt die Höhe deiner Krankenkassenprämie nicht vom Einkommen ab – sondern von drei Hauptfaktoren:
Deinem Wohnort: In Städten wie Zürich oder Genf sind die Prämien oft höher als auf dem Land.
Deinem Alter: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zahlen deutlich weniger.
Dem gewählten Versicherungsmodell & Franchise: Je höher die Franchise, desto tiefer die monatliche Prämie.
Kurz gesagt: Wohnort, Alter, Franchise und Modell bestimmen deine Prämie – so erklärst du Krankenversicherung Schweiz Kosten verständlich und vergleichbar.
So setzen sich Krankenversicherung Schweiz Kosten je nach Franchise und Modell realistisch zusammen.
| Wohnort | 26-jährige Person, Standardmodell | Hausarztmodell mit hoher Franchise |
|---|---|---|
| Zürich | CHF 380 | CHF 280 |
| Basel | CHF 370 | CHF 270 |
| Bern | CHF 350 | CHF 250 |
Tipp: Mit dem richtigen Modell und einer angepassten Franchise lassen sich jährlich mehrere Hundert Franken sparen.
Die Krankenkassen in der Schweiz berechnen ihre Prämien jedes Jahr neu – basierend auf erwarteten Behandlungskosten, Verwaltung und Rückstellungen. Dabei spielen Faktoren wie Wohnort, Versicherungsmodell und Franchise eine grosse Rolle.
Bevor die Prämien gelten, prüft das Bundesamt für Gesundheit (BAG), ob sie angemessen und kostendeckend sind. Zu hohe Reserven oder nicht nachvollziehbare Preisanstiege werden abgelehnt.
Eine Übersicht zu Prämienhöhen und Sparmöglichkeiten findest du im Abschnitt Krankenversicherung Kosten.
Wir beraten dich bei der Wahl der richtigen Grundversicherung
Wir als zertifizierte unabhängige Versicherungsberater beraten dich gerne kostenfrei bei der Wahl der Grundversicherung.
Wer aus Deutschland oder einem EU-/EFTA-Staat in die Schweiz zieht oder hier arbeitet, muss spezielle Regeln beachten – je nach Wohnsitz und Aufenthaltsdauer.
Was genau für dich gilt und welche Optionen du hast, erfährst du im Ratgeber zur Grenzgänger-Krankenversicherung Schweiz.
Mehr zu Sonderfällen und Optionen findest du im separaten Ratgeber:
Grenzgänger Krankenversicherung Schweiz 2026
Im direkten Vergleich zeigt die Schweiz Krankenversicherung, wie sich Prämienlogik, Franchise und Selbstbehalt von Deutschland unterscheiden. Wer aus Deutschland in die Schweiz zieht oder dort arbeitet, stellt schnell fest: Das Krankenversicherungssystem unterscheidet sich in vielen Punkten deutlich.
Während in Deutschland zwischen gesetzlicher und privater Versicherung gewählt wird, gibt es in der Schweiz ein einheitliches Modell mit individueller Prämienberechnung. Mit „gesetzliche Krankenversicherung schweiz“ ist nicht die deutsche GKV gemeint, sondern die schweizerische Grundversicherung nach KVG. Die folgende Übersicht zeigt dir die wichtigsten Unterschiede:
| Merkmal | Schweiz | Deutschland |
|---|---|---|
| Versicherungspflicht | Ja, für alle mit Wohnsitz in der Schweiz | Ja, gesetzlich vorgeschrieben |
| Systemstruktur | Einheitliche Grundversicherung (KVG), ergänzt durch Zusatz | GKV (gesetzlich) oder PKV (privat) wählbar |
| Prämienhöhe | Unabhängig vom Einkommen, abhängig von Alter, Wohnort, Modell | Einkommensabhängiger Beitragssatz (GKV) |
| Selbstbehalt & Franchise | Franchise (mind. CHF 300) + 10 % Selbstbehalt (max. CHF 700) | Zuzahlungen bei GKV, Selbstbeteiligung bei PKV |
| Familienversicherung | Keine, jedes Mitglied separat versichert | Kostenlos für Ehepartner/Kinder in der GKV (bei Voraussetzungen) |
| Zahnbehandlungen | Meist nur über Zusatzversicherung gedeckt | Eingeschränkt über GKV, besser über Zusatzversicherung |
| Alternative Heilmethoden | Nur über Zusatzversicherung versichert | Eingeschränkt in GKV, oft über Zusatzversicherung |
| Freie Arztwahl | Ja, je nach Modell eingeschränkt oder frei | In GKV meist freie Arztwahl, in PKV je nach Tarif |
| Spitalwahl | Nur mit Zusatzversicherung freie Spitalwahl | Frei wählbar (GKV eingeschränkt bei Notfällen) |
Wir beraten dich bei der Wahl der richtigen Grundversicherung
Wir als zertifizierte unabhängige Versicherungsberater beraten dich gerne kostenfrei bei der Wahl der Grundversicherung.
In der Schweiz kannst du zwischen verschiedenen Versicherungsmodellen wählen – abhängig davon, wie viel Flexibilität du bei der Arztwahl möchtest und wie hoch deine Prämie sein darf.
| Modell | Arztwahl | Rabatt | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Standard | Frei | Kein | Max. Flexibilität bei der Arztwahl |
| Hausarzt | Fester Hausarzt | 10–20 % | Immer zuerst zum gewählten Hausarzt |
| HMO | HMO-Praxis | bis 25 % | Behandlung über Gesundheitsnetzwerk |
| Telmed | Telefonberatung | 10–20 % | Erst medizinische Hotline kontaktieren |
💡 Tipp: Viele Versicherte sparen mit einem Wechsel auf ein alternatives Modell jährlich mehrere
hundert Franken – ohne auf wichtige Leistungen zu verzichten.
Ein Wechsel der Grundversicherung ist in der Schweiz jedes Jahr möglich – bei den meisten Modellen bis zum 30. November. Damit kannst du oft mehrere Hundert Franken sparen.
Was du zur Kündigungsfrist, Franchise-Änderung und Wahl der neuen Kasse wissen musst, erfährst du im grossen Wechsel-Ratgeber.
Die Leistungen der Grundversicherung sind gesetzlich vorgeschrieben – aber die Prämien unterscheiden sich stark je nach Anbieter, Modell und Wohnort. Ein Vergleich lohnt sich deshalb jedes Jahr aufs Neue.
Wie du deine Krankenkasse einfach wechseln kannst, welche Fristen gelten und wie du bis zu 1.000 CHF jährlich sparst, erfährst du im Wechsel-Ratgeber.
Wir beraten dich bei der Wahl der richtigen Grundversicherung
Wir als zertifizierte unabhängige Versicherungsberater beraten dich gerne kostenfrei bei der Wahl der Grundversicherung.
Die Lohnfortzahlung bei Krankheit ist in der Schweiz nur begrenzt gesetzlich geregelt. Viele Arbeitgeber sichern sich freiwillig über eine Krankentaggeldversicherung ab – damit erhalten Angestellte im Krankheitsfall bis zu 80 % Lohnersatz für max. 720 Tage.
Mehr zur Pflicht, Beitragsregelung und Kündigung findest du im Krankentaggeld-Ratgeber.
Die Grundversicherung übernimmt zahnärztliche Behandlungen in der Schweiz nur in medizinischen Ausnahmefällen.
Für Routineleistungen wie Zahnreinigung, Kieferorthopädie oder Zahnersatz brauchst du eine separate Zahnzusatzversicherung.
In der Schweiz sind Arbeitnehmer automatisch durch den Arbeitgeber gegen Unfälle versichert sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit.
Die Unfallversicherung nach UVG übernimmt Behandlungskosten, Taggeld, Invalidenrente und Leistungen im Todesfall.
Ja, die Grundversicherung (obligatorische Krankenpflegeversicherung) ist in der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben. Jeder, der in der Schweiz wohnt oder hierher zieht, muss sich innerhalb von drei Monaten bei einer anerkannten Krankenkasse versichern.
Verpasst du die Frist, wird die Versicherung rückwirkend ab dem Datum deiner Wohnsitznahme abgeschlossen – mit einem möglichen Prämienzuschlag. Melde dich daher rechtzeitig bei einer Krankenkasse oder lass dich kostenlos beraten.
Vergleiche jährlich die Prämien und Versicherungsmodelle (z. B. Hausarztmodell, HMO, Telmed). Unterschiede von mehreren hundert Franken im Jahr sind möglich. Mit unserem Vergleichsrechner und Eric John als Berater helfen wir dir dabei.
Die Grundversicherung deckt alle medizinisch notwendigen Leistungen ab – sie ist gesetzlich geregelt und bei allen Anbietern identisch. Zusatzversicherungen sind freiwillig und bieten zusätzlichen Schutz, z. B. für Spitalwahl, Zahnbehandlungen oder alternative Medizin.
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